Aufstellungsarbeit mit Pferden
Ein traumasensibler Erfahrungsraum zur Selbsterfahrung
Ein Raum, in dem innere Themen sichtbar, spürbar und behutsam bewegt werden dürfen – in Begleitung der Pferde, der Natur und einer traumasensiblen Haltung.
Dieser Erfahrungsraum richtet sich an Menschen,
die sich selbst in einem geschützten Rahmen begegnen möchten – ohne Analyse, ohne Zielvorgaben, ohne Leistungsdruck. Im Mittelpunkt steht nicht das „Lösen“ eines Problems, sondern das Erleben von Präsenz, Orientierung und innerer Ordnung.
Was Aufstellungsarbeit in diesem Raum bedeutet
In der systemischen Aufstellungsarbeit werden innere Themen im Außen sichtbar gemacht.
Dazu werden Gegenstände, Symbole oder Naturmaterialien intuitiv im Raum platziert.
Es entsteht ein Bild innerer Zusammenhänge, das nicht interpretiert oder bewertet wird,sondern wahrgenommen, gespürt und im eigenen Tempo bewegt werden darf.
Die Orientierung entsteht aus:
- dem eigenen Körperempfinden
- der Resonanz des Feldes
- der Präsenz der Pferde
- Nicht aus Konzepten oder Deutungen.
Die Rolle der Pferde
Die Pferde begleiten diesen Erfahrungsraum als präsente, feinfühlige Mitwirkende.
Sie reagieren unmittelbar auf:
- innere Spannung oder Entspannung
- Klarheit oder Unstimmigkeit
- Authentizität im Moment
- Ohne Bewertung.
- Ohne Geschichte.
- Ohne Erwartung.
Ihre Präsenz wirkt:
- regulierend auf das Nervensystem
- klärend im Prozess
- verbindend zwischen Innen- und Außenwelt
Gerade bei sensiblen inneren Themen entsteht so ein Raum von Wahrhaftigkeit und Erdung.
Traumasensible Haltung
Dieser Erfahrungsraum ist traumasensibel, ressourcenorientiert und achtsam gestaltet.
Das bedeutet:
- Jede Teilnahme geschieht freiwillig und im eigenen Tempo
- Es gibt kein Ziel, das erreicht werden muss
- Selbstregulation hat Vorrang vor Konfrontation
- Körperliche Wahrnehmung wird bewusst einbezogen
- Grenzen werden respektiert – jederzeit
Die Pferde unterstützen diese Haltung auf natürliche Weise durch ihre Fähigkeit zur Co-Regulation.
Formate
Gruppen-Erfahrungsraum (Frühjahr & Herbst)
- Ein geschlossener, zweitägiger Erfahrungsraum in einer kleinen Gruppe.
- max. 5 Teilnehmende
- Jede Person erhält Raum für einen eigenen Prozess
- Zeit für Integration, Nachspüren und Austausch
- Präsenzzeiten jeweils 10:00 – 16:00 Uhr
- nächste Termine: 18./ 19. April 2026
Dieser Rahmen ermöglicht Tiefe, Langsamkeit und Sicherheit.
Einzel-Erfahrungsraum
Individuelle Termine zur Selbsterfahrung in der Aufstellungsarbeit mit Pferden.
- Einzelbegleitung
- Dauer individuell (in der Regel 1,5–2 Stunden)
- Termine nach Absprache
Beitrag & solidarischer Rahmen
Der Beitrag für den zweitägigen Gruppen-Erfahrungsraum liegt in einem solidarischen Rahmen von:
390 € – 550 €
Richtwert: 440 €
Dieser Rahmen ermöglicht Zugänglichkeit für unterschiedliche Lebenssituationen und würdigt zugleich die Tiefe, Präsenz und Verantwortung dieses Erfahrungsraumes –für Mensch und Tier.
Einzeltermine werden individuell vereinbart. Pro Stunde liegt der Beitrag hier bei 135 €
Für wen dieser Raum geeignet ist
Dieser Erfahrungsraum richtet sich an Menschen,
- die sich selbst in einem geschützten Rahmen begegnen möchten
- die systemische Prozesse körperlich erfahren wollen
- die die Arbeit mit Pferden als Spiegel und Co-Regulator erleben möchten
- die eine traumasensible, nervensystemfreundliche Begleitung schätzen
- Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Hinweis für Fachkräfte
Für Menschen, die diese Arbeit vertiefen oder professionell erlernen möchten,gibt es separate, vertiefende Seminare und Ausbildungsformate.
👉 Diese findest du im Bereich
„Traumasensible Arbeit in Begleitung der Pferde – für Fachkräfte & Lernende“
Haltung – Präsenz – Verbindung
- Diese Arbeit ist keine Technik.
- Sie ist ein Erinnern.
- Die Pferde lehren uns nichts Neues.
- Sie erinnern uns an das, was bereits da ist.
